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OCC Studie

Herausgegeben von in CClimbing ·
Kletterwelten im Elbsandstein - Interview mit Sven Scholz vom 26.o2.2o17
Thema: Clean Climbing im sächsischen Elbsandsteingebirge



Zur Person:

Sven Scholz, geb. 1973, aufgewachsen in Pirna, Entwicklungsträger regional-progressiver Kletteransätze wie Bouldern oder Clean Climbing im sächsischen Elbsandsteingebirge.

Er begann im Alter von 14 Jahren das Klettern und schaffte innerhalb kurzer Zeit den Sprung in die damalige sächsische Kletterspitze. Zahlreiche Wiederholungen (1990 Perestroika 11a) und Erstbegehungen (1992 Good bye and Amen 11b) im sächsischen Endbereich war der Erfolg. Über das Elbsandsteingebirge hinaus bereist er zusammen mit seinem Bruder Michael zahlreiche Gebiete und erschlossen das vielleicht entlegenste Bouldergebiet "Bouldergonien" in Patagonien.
Auf der Suche nach neuen Linien, liegt der Focus auf das Bouldern (2003 Hintermland, 2013 Krieg 8c) und Clean Climbing (2011 Fuck Reloaded, 2013 Newt On E9/7a). Ab 2003 selbstständig als Kletterführer und arbeitet seit 1993 mit Bergsport Arnold zusammen.


Frage:

Kannst Du mir erklären, was Clean Climbing ist?

Sven Scholz:

Clean Climbing bedeutet sauberes Klettern. Das heißt, möglichst wenig Spuren hinterlassen und ist das Klettern einer Linie, wo keine festen Sicherungspunkte vorhanden sind.

Frage:

Wie sichert man sich beim Clean Climbing ab?

Sven Scholz:

Es werden nur mobile Sicherungsmittel eingesetzt. Das ist ein bewusster Verzicht darauf, feste Sicherungspunkte in die Wand einzubringen. Damit sind die Sicherungspunkte abhängig von der Felsstruktur. Je leichter eine Route ist, desto besser ist sie gesichert; je schwerer, desto weniger Absicherung ist möglich.

Frage:

Wo liegt der Unterschied zum Trad-Climbing?

Sven Scholz:

Beim Trad-Climbing werden die Sicherungsmittel aus der Kletterstellung heraus von unten gelegt und der Nachsteiger sammelt diese wieder ein. Das ist die Klassische Tour. Beim Clean Climbing können die Absicherungen vor der Begehung der Route in die Wand eingebracht werden, was bei aufwendig zu legenden Sicherungen von Vorteil ist. Es kann – oft in schweren Routen – aber auch möglich sein, dass die Absicherung erst nach dem Kletterzug oder überhaupt nicht gelegt werden kann zum
Beispiel, wenn ein entscheidender Griff gleichzeitig die einzige Stelle für eine Sicherung ist. Diese Art der Absicherung macht das Clean Climbing so spannend. Routen in hohen Schwierigkeiten werden meist nur einmal wiederholt, da die psychische Vorbereitung bei steigender Schwierigkeit größer wird. Damit sind die jeweiligen Projekte immer singuläre Vorhaben.

Frage:

Welche Sicherungsmittel werden beim Clean Climbing eingesetzt?

Sven Scholz:

Alle Arten von Klemmgeräten, Seilschlingen, Sanduhren und Kopfschlingen.

Frage:

Beschädigen diese Sicherungsmittel die Oberfläche oder die Strukturen des Felsen?

Sven Scholz:

Die Beschädigen bleiben gering, ähnlich wie die durch Hand und Fuß. Beim Clean Climbing liegt das Interesse auf Klettern in guter Felsqualität. Es wird an Massiven geklettert, die 98 % der Felsfläche des Elbsandsteingebirges ausmachen. So können Felspartien mit guten Gestein ausgewählt werden. Im Gegensatz dazu verlaufen beim Sächsischen Klettern viele Routen in schlechtem Gestein. Der Gipfelzwang beschränkt die bekletterbaren Felspartien auf 2% der Felsfläche. Eine weitere
Einschränkung des Kletterns auf Felspartien mit gutem Gestein ist entsprechend unpopulär. Starker Abrieb und Beschädigungen sind dann resultierende Erscheinungen. Um diese Folgen des Sächsischen Kletterns abzufangen, wurden bis zum Jahr 2008 drei Tonnen(3000L.) Sandsteinverfestiger im Landschaftsschutzgebiet und Nationalpark aufgetragen. Zu lesen ist dies bei Pit Schubert(1). Das saubere Sächsische Klettern kann man da in Frage stellen.

Frage:

Gab es vor dem Ansatz des Clean Climbing schon Tendenzen das sächsische Klettern im Elbsandsteingebirge zu verändern?

Sven Scholz:

Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Überlegungen zur Verwendung von Klemmgeräten(2) und Magnesia. 1978 gab es die ersten Sturzversuche mit einem positiven Ergebnis für Klemmgeräte(3) und1980 kam es dann zur klaren Entscheidung gegen Klemmkeile(4). Sie sollten „ums Verrecken“(5) nicht benutzt werden.
in einen Artikel über die Klemmkeile im Sächsischen Sandstein, aus dem ich jetzt vorlese: „Wo das Klettern durch Nichtbeachten von so unerlässlichen Voraussetzungen zum Spiel mit dem Leben ausartet, bedeutet das ein selbstverschuldetes Abgleiten ins Asoziale(6).“ In den 1970er Jahren drangen dann internationale Impulse zur DDR-Kletterszene vor. 1976 begleitete Fritz Wiesner einen Teil der jungen amerikanischen Kletterelite nach Sachsen. Das waren Henry Barber, Rick Hatch und Steve Wunsch. Im Gedenkbuch für Wiesner schrieb Bernd Arnold, dass die Umstellung eher bei den oft so selbstgefälligen Sachsen lag(7). Das Ausprobieren verschiedenster Sicherungsschlingen der Amerikaner
war nur eine Ergänzung des Repertoires, da der Umgang mit mobilen Sicherungen hinreichend bekannt war. Es wurde auf das Rasten und Nachholen verzichtet und die traditionellen Baustellen überklettert. Mit der Konsequenz: wenn nicht ohne „Rast und Ruh“, dann lieber wieder Abseilen. Der neu kreierte Kletterstil war kompromißlos. Auch andere deutsche Spitzenkletterer kamen zu besuch. Kurt Albert, Wolfgang Fietz, Wolfgang Güllich und Stefan Glowacz wiederholten schwerste Routen. Damit gewann das stärker sportlich ambitionierte Klettern an Einfluss. Erste Wettkämpfe und Technorouten entstanden, es gab vermehrt
schwere Erstbegehungen und es kam teilweise zum Massivklettern.

Frage:

Was veränderte sich dann mit der politischen Wende von 1989/90?

Sven Scholz:

Die politische Wende war verbunden mit der Hoffnung auf sportliche Freiheit, also gut gesicherte Routen und Erstbegehungen an Massiven. Aber die Gründung des Nationalparks machte eine Umsetzung unmöglich. Unter Androhung eines generellen Kletterverbots und dem Argument des Felsschutzes arrangierte sich der SBB mit einem Status Quo für das Klettern im Elbsandstein. Die Folge war eine gesetzliche Verankerung der sächsischen Kletterregeln. Ab diesen Zeitpunkt standen sportliche Zuwiderhandlungen unter Strafe. Sportregeln mit Gesetzeskraft – das ist einmalig auf der Welt. Auch der Druck der Leistungsorientierung im DDR-Sport, also unter dem DWBO, ist ein Grund für das Revival der sächsischen Klettertradition nach 1990. Die Folge: Eliminierung technischer Routen und Sportklettereien. Dies markiert das vorläufige Ende einer offenen Entwicklung des sportlichen Kletterns im Elbsandstein.

Frage:

Wie seid ihr konkret auf die Idee gekommen, im Elbsandstein Clean Climbing zu
betreiben?

Sven Scholz:

Außerhalb des Nationalparks im Bahratal und am Breiten Stein fanden wir ab 1993 Möglichkeiten unsere Vorstellungen vom sportlich ambitionierten Bouldern auszuleben. Die ersten Boulder entstanden aber schon 1987 am Schwarz & Weiss-Block als Mittel zum Zweck des Klettertrainings. Benn Moon und Jerry Moffatt, die bereits in den 1980er Jahren schwere Sportkletterrouten und Boulder erstbegingen, inspirierten und motivierten uns zum Bouldern im Elbsandstein. Bei einem Besuch in England im Jahr 1995 erlebten wir das reibungslose Nebeneinander von Bouldern und Clean Climbing. Uns kam die Idee, Clean Climbing als Boulderverlängerung im Elbsandstein einzuführen sowie alte Sportkletterrouten, die ursprünglich mit Bohrhaken ausgestattet waren, zu reanimieren. Das Label „Reloaded“ war geboren.

Frage:

Wo liegen die konkreten Unterschiede zwischen Clean Climbing und dem Sächsischen Klettern?

Sven Scholz:

Beim Sächsischen Klettern gilt eine AF-Begehung als vollwertig sportlich und die Absicherung wird mit steigender Schwierigkeit besser. Beim Clean Climbing gilt nur die Rotpunkt- oder Pinkpoint-Begehung als sportlich und die Absicherung wird mit steigender Schwierigkeit schlechter. Das heißt, neben der sportlichen Herausforderung tritt verstärkt die mentale hinzu.

Frage:

Was macht für Euch die Sportlichkeit beim Clean Climbing aus?

Sven Scholz:

Das Clean Climbing hat klare Spielregeln. Nur Rotpunkt zählt und je schwerer, desto mental anspruchsvoller. Das ist Konsequent und kompromißlos.

Frage:

Was sind für Dich die größten Widersprüche im Sächsischen Klettern?

Sven Scholz:

Die Unsportlichkeit. Das Ruhen am Ring als gleichwertig, wenn nicht sogar höherwertig, dem kompletten Durchstieg einer Route ohne Ruhen zu betrachten. Außerdem die Ringabstände in schweren Routen zu verkleinern. Die Unehrlichkeit im Umgang mit der eigenen Tradition. Das betrifft das Einbringen nachträglicher Ringe und Abseilösen und die Inkonsequenz in der Anwendung der traditionellen Regeln. Dazu kommt das Schweigen über die gängige Erstbegeher-Mentalität Routen von oben einzubohren.

Frage:

Wodurch entstehen die größten Konflikte des Clean Climbings mit dem Sächsischen Klettern?

Sven Scholz:

Durch das Verbot im Gebiet des Landschaftsschutzgebietes und Nationalparks andere Kletterstile als den des sächsischen Kletterns auszuüben. Die Praktiken des Clean Climbing sind nach dem Sächsischen Nationalparkgesetz verboten. Das betrifft den Einsatz mobiler Klemmgeräte, das Klettern an Massiven und die Verwendung von Magnesia. Der Gesetzescharakter der Sächsischen Kletterregeln bietet das größte Konfliktpotential. Er behindert eine offene Entwicklung des Klettersports im Elbsandstein und verhindert für die jüngere Generation eine klettersportliche Perspektive im Elbsandstein. Der Interessenkonflikt des Clean Climbing besteht vor allem zum Nationalpark, weniger zum SBB. Unter dem Vorwand Naturschutz zu betreiben, wird Ignoranz ausgeübt. Alles ordnet sich dem Schutzismus unter. Das Hauptanliegen des Clean Climbing im Elbsandstein zielt nicht auf die Veränderung bestehender Routen an Gipfeln. Es liegt in der Erschließung und Nutzung des klettersportlichen Potentials der Massive.

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(1) Pit Schubert, Sicherheit und Risiko in Fels und Eis, Bd. 3, S . 21.

(2) Der Artikel „Ergebnisse und Test mit Klemmkeilen“ von Volker Kind aus dem Jahr 1980 gibt einen kurzen Überblick zu Positionen und Argumenten sowie veröffentlichen Stellungnahmen in der damaligen Diskussion – Mitteilungsblatt des DWBO Wandern und Bergsteigen 1980/ Nr. 4,

(3) Im selbigen Artikel „Ergebnisse und Test mit Klemmkeilen von Volker Kind (Wandern und Bergsteigen, 1980/4, (www.bergsteigerbund.de/dokumente/ufo/WuB_1980-4.pdf) erfolgt eine Zusammenfassung der Test von Klemmkeile in der praktischen Anwendung sowie deren Ergebnisse. Kind benennt erste vergleichende Sturzversuche (Klemmkeile und Schlingen) am 18.6.1978 und deren Ergebnisse sowie folgende vom 11.-13.6.1979. Außerdem berichtet er vom praktischen Testlauf und dessen Ergebnissen in der Klettersaison 1979, welcher auf einen Vorschlag an das ZFK Felsklettern aus einem Diskussionsabend vom 31.10.1978 zurückgeht.

(4) Rudolf Zirnstein fasst in einem Beitrag des Mitteilungsblatt des DWBO Wandern und Bergsteigen aus dem Jahr 1980 die Inhalte wie Ergebnisse einer Beratung zum Thema der Klemmkeileinführung vom 28.03.1980 zusammen. Die Argumente der Diskussion über Langzeitwirkungen, physikalische Fakten, praktische Unwägbarkeiten und der Sicherheitsaspekt werden darin einzeln aufgeführt. Wobei anzumerken ist, dass ein erheblicher Anteil seiner Ausführungen den Argumenten gegen eine Einführung der Klemmkeile vorbehalten bleibt. Weiterhin führt Zirnstein die Ergebnisse einer abschließenden Abstimmung der Beratung auf, die unter namentlicher (!) Nennung der Befürworter zur Entscheidung kommt, das vorläufige Klemmkeilverbot für das Kletterjahr 1980 nicht aufzuheben und stellt zudem ein generelles Verbot in Aussicht. Abschließend ordnet Zirnstein das mutmaßlich generelle Verbot von Klemmkeilen in eine sächsische Tradition des Verzichts entgegen modernen Strömungen ein. Die Argumente für eine Erhöhung der Sicherheit kontert er mit dem Konzept des Einbringens nachträglicher Ringe und verweist in diesem Zusammenhang auf das Gebot des Rotpunktstils. Zuletzt definiert er Klemmkeile und Magnesia als "unerlaubte Hilfsmittel“ und fordert den „Mut“ der Sportfreunde deren Nichtanwendung bei Mißachtung durchzusetzen - vgl. Rudolf Zirnstein in Wandern und Bergsteigen 1980/ Nr. 6, (www.bergsteigerbund.de/dokumente/ufo/WuB_1980-6.pdf). Im Alpinismus (1980/ Nr. 11, www.bergsteigerbund.de/dokumente/ufo/Alpinismus_1980-11.pdf) erfolgte durch den Abteilungsleiter des Bezirksschutzorgan, Oberlandforstmeister Behnisch, die Bekanntmachung als staatrechtliches Verbot durch den Rat des Bezirkes Dresden.

(5) Sven Scholz bezieht sich hier auf die Ausführungen von Dietrich Hasse: „Das Beharren auf starr
festgeschriebenen Sicherungsbräuchen, das Festhalten an den alten, vielfach unzulänglichen Sicherungsmitteln und Methoden, obgleich es Beßres gibt, scheint mir seinen Preis nicht wert: weder ein einziges, geschweige denn mehr als ein Menschenleben, die völlig unsinnig für einen imaginären alten Zopf vergeudet werden. Da gibt es Kletterwege im sächsischen Sandstein, die fast keine oder überhaupt keine Sicherungsmöglichkeit mit klassischen Mitteln (Sicherungsringe, Sicherungsschlingen) bieten. Klemmkeile hingegen ließen sich unterbringen, hinreichend, um gute oder wenigstens halbwegs vertretbare Sicherung zu schaffen. Sie würden hier eine echte Sicherungslücke schließen. Doch auf dem Keil liegt der Bannstrahl des Verbotes, er soll ‚ums Verrecken‘ (im wahren Sinne des Wortes) nicht benutzt werden dürfen.“ - vgl. dazu Dietrich Hasse, „Klemmkeile im sächsischen Sandstein – ein Sakrileg? Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Meinungen“ in: Alpinismus 1978-5, (www.bergsteigerbund.de/dokumente/ufo/Alpinismus_1978-5.pdf).

(6) An dieser Stelle zitierte Sven Scholz aus einem Artikel von Dietrich Hasse in der Zeitschrift Alpinismus, der folgende Ausführungen voranstellt, jedoch stammt dieser aus dem Jahr 1978: „Wer wollte im Ernst sagen, daß es auf sportlichem Gebiet erstrebenswerte Ziele gibt, die schwerer wiegen als menschliches Leben? Zu einer Zeit, da die Lebenskraft des einzelnen in seinem eigenen wie im Interesse aller, der Gesellschaft, größten Stellenwert besitzt, kommt mir ein Bergsteigen, dessen höchste Zielvorstellung, konsequent weitergedacht, der ungesicherte Alleingang ist, wie ein Griff in die Mottenkiste vor. […] Welche allgemeingültige Funktion kommt dem Bergsteigen denn in erster Linie zu? Als Freizeitsport soll es unsere Lebensfreude erhöhen, uns bewußter leben, leistungsfähiger und leistungsfreudiger machen. Daß bergsportliches Können, Trainingsstand und Form bei jeder Tourenwahl gewissenhaft bedacht sein wollen, ist eine Binsenweisheit. Wo das Klettern durch Nichtbeachten von so unerläßlichen Voraussetzungen zum Spiel mit dem Leben ausartet, bedeutet das ein selbstverschuldetes Abgleiten in Asoziale.“ – vgl. Dietrich Hasse, „Klemmkeile im sächsischen Sandstein – ein Sakrileg? Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Meinungen“ in: Alpinismus 1978-5, (www.bergsteigerbund.de/dokumente/ufo/Alpinismus_1978-5.pdf).

(7) Unter dem Absatz zum 17.05.1976 findet sich folgende Ausführung: „ Seit gestern sind sie in Dresden: Henry Barber (22), Rick Hatch (22) und Steve Wusch (21). […] Überhaupt war eine große Umstellung ihrerseits nicht erforderlich. Sandstein – nichts Neues. Mobile Sicherungsmittel – hinreichend bekannt, deshalb war die Knotenschlinge nur eine Ergänzung des Repertoires. Umstellen mußten eher wir uns, die so oft selbstgefälligen Sachsen, denn der von Amerikanern kreierte Kletterstil war kompromißlos. Für das typisch sächsische Rasten und nachholen an Sicherungsringen und die traditionelle Baustelle, alles sportliche Wertminderungen, war da kein Platz. […] Klettern ohne ‚Rast und Ruh‘, heute als Rotpunkt (RP – von Kurt Albert kreiert) bezeichnet, wurde von ihnen schon damals konsequent praktiziert.“ – vgl. Bernd Arnold: „ Brücken schlagen“ in: Gedenkbuch Fritz Wiessner. 1900-1988, Sächsischer Bergsteigerbund (Hg.), Dresden: Union Druckerei 2000, S. 85-90.
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Verschriftlichung des Interviews mit Sven Scholz vom 26.o2.2o17
Erstellt von Hanka Owsian



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